Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR

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Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag, Feiertage

Oktober bis März
11 – 17 Uhr

April bis September
10 – 18 Uhr

Schulklassen nach Vereinbarung

Fällt der Feiertag auf einen Montag, ist das Museum geöffnet. Heiligabend, Silvester, Neujahr bleibt das Museum geschlossen, auch montags.

Die Ausstellungen sind behindertengerecht zugängig. Ein Fahrstuhl und ein barrierefreies WC sind vorhanden.

Kontakt

Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR
Erich - Weinert - Allee 3
15890 Eisenhüttenstadt

E-mail: info@alltagskultur-ddr.de
Telefon: 03364 – 41 73 55

Social Media

Eintrittspreise

Erwachsene: 4 €
Ermäßigte: 2 €
Kinder unter 7 Jahre frei

Gruppen: (bis 20 Personen) 40 €
Schulklassen: 1 € pro Person
Schülerprojekttage: 1 € pro Schüler, zzgl. 15 € für Betreuung

Gruppenführungen
(nur mit Anmeldung):
Di – Fr: 30 € (Schulklassen 15 €)
Sa, So: 50 €
Einführung: 15 € (ca. 15 min)

Wie Sie uns erreichen

Regionalexpress:
– RE 1 halbstündlich von Berlin und Frankfurt (Oder),
– stündlich von Cottbus
BOS: Vom Bahnhof alle Linien bis Haltestelle Rathaus

Mit dem Auto:
A 12, Abfahrt Frankfurt (Oder)-Mitte/Eisenhüttenstadt
B 112 Richtung Eisenhüttenstadt
B 246 Beeskow – Eisenhüttenstadt
In Eisenhüttenstadt touristisches Leitsystem

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Sammlung

Einblick

Depot: Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR, Foto: Kevin Fuchs

Die Sammlungen des Dokumentationszentrums umfassen etwa 170.000 Objekte, die überwiegend aus privaten Schenkungen stammen. Sie bilden die gesamte Breite der materiellen Kultur des Alltags in der DDR ab. Dazu gehören neben den Objekten auch Fotografien, Tonträger, Publikationen, Plakate, Dokumente und begleitende Materialien wie Interviews.

 

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Zahlenmäßig überwiegen in der Sammlung des Dokumentationszentrums Güter des privaten Konsums, vor allem Hausrat, elektrische Geräte und Kleidung. Räumlich dominiert das Mobiliar, das allein rund ein Drittel der Depotkapazitäten beansprucht. Daneben sind Bücher, Zeitschriften sowie Bildmedien stark vertreten.

Die Sammlung ist in derzeit 35 Sachgruppen* untergliedert, von A wie Agitation und Propaganda bis Z wie Zahlungsmittel. Jedes Objekt wird damit räumlich einem Depotbereich und thematisch einem Oberbegriff in den Bestandskatalogen zugeordnet.

Vorort kann der Bestand durch Eingangsbücher und eine Objektdatenbank erschlossen werden sowie direkt im Depot.

Für Rechercheanfragen melden Sie sich bei:

Frau Scheffler
Tel.: 03364 – 41 73 55

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Die Sammlungsbewertung vom Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR, Eisenhüttenstadt wurde von Elke Kimmel und Doris Müller-Toovey, am  30. Dezember 2013 vorgelegt.

 

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Im Zusammenhang mit dem Wechsel der Trägerschaft und der Leitung des Dokumentationszentrums Alltagskultur der DDR wurde 2012/13 zum einen über die künftige Rolle des Dokumentationszentrums innerhalb der Museumslandschaft Brandenburgs und Berlins diskutiert, zum anderen sollte das Museums- und Sammlungskonzept überarbeitet werden. Als wichtige Voraussetzung dafür entstand bis Ende 2013 ein durch den Bund gefördertes Gutachten über den aktuellen Zustand der Sammlung. Außerdem wurden Empfehlungen für deren zukünftige Pflege gegeben.

Folgende Zitate stammen aus diesem Gutachten:

„Das Dokumentationszentrum verstand sich als partizipatives Museum: Gesammelt wurde, was die Spender als sammelnswert empfanden. Damit setzte es sich deutlich von Museen ab, die von sich aus nach Objekten suchen, um bestimmte Intentionen zu belegen bzw. bestimmte thematische Bereiche gezielt abzudecken.“

„Das Dokumentationszentrum besitzt aus allen Phasen der DDR eine große Anzahl von Objekten. Das ist eine Besonderheit, denn gerade Objekte aus den ersten zwei Jahrzehnten der DDR sind in musealen Sammlungen kaum in dieser Breite vertreten. Gerade was den Bereich der Dinge aus Plastik anbelangt, ist die Sammlung einzigartig.“

„Für den Bereich der privaten Lebenswelt in der DDR zeigt die Sammlung eine große Dichte. Besonders reichlich ist der Bestand an elektrischen und elektronischen Geräten aus allen Phasen der DDR. Viele dieser Dinge gehörten zu jenen, die Anfang der 1990er Jahre als erste entsorgt wurden, weil sich die Bürger mit den moderneren Westgeräten versorgten.“

„Auf die problematische Depotsituation wurde in den Jahresberichten von Seiten der Leitung des Dokumentationszentrums wiederholt hingewiesen, sowohl was die Menge der Depots, ihre mangelhafte Eignung (baulich, räumlich, klimatisch) als auch die für eine museale Sammlung äußerst ungünstige hohe Anzahl der Depotumzüge betrifft.“

„In den Depots des Dokumentationszentrums sind die Bestände nach Sachgruppen sortiert, so dass die Objekte auch auffindbar sind, wenn in den Inventarkarten oder der Datenbank der Standorteintrag fehlt. Das gilt auch für jene Objekte, die bisher nicht inventarisiert werden konnten, die aber ebenfalls in die Depots eingeordnet werden mussten.“

>> Vollständige Sammlungsbewertung als PDF

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Leihanfragen

Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR, Foto: Armin Herrmann

Die umfangreiche Sammlung des Dokumentationszentrums ist der Öffentlichkeit verpflichtet. So steht neben dem Erhalt der Objekte vor allem ihre historische Kontextualisierung und ihre Bereitstellung für den öffentlichen Diskurs im Zentrum unserer Arbeit. Hierzu zählt die Erarbeitung eigener Ausstellungen und Projekte, aber auch das Angebot, die eigenen Depots jederzeit für Kolleg*innen zu öffnen und den eigenen Bestand auch für externe Ausstellungsvorhaben zur Verfügung zu stellen.

 

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Wir freuen uns über Ihre Leihanfragen! Diese sollten jedoch mindestens vier Monate vor der geplanten Leihnahme bei uns eingehen. Bitte stellen Sie in Ihrer Anfrage kurz folgende Punkte dar: Ausstellungskonzept, Beschreibung Ihrer Institution und der Ausstellungsbedingungen.

Nach einer internen Prüfung, erhalten Sie als potenzielle Leihnehmer*innen zeitnah eine Rückmeldung.

Ansprechpartnerin:

Frau Scheffler
Tel.: 03364 – 41 73 55

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Bibliothek

Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR, Foto: Armin Herrmann

Ergänzend zu der Objektsammlung verfügt das Dokumentationszentrum über einen umfangreichen Bestand an Fachliteratur zum Themenkomplex Geschichte und Dingkultur der DDR, der als Präsenzbibliothek allen Interessierten zur Verfügung steht. Bitte melden Sie sich vor Ihrem Besuch an.

 

Tel.: 03364 – 41 73 55
info@alltagskultur-ddr.de

Forschung

Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR, Foto: Armin Herrmann

Das Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR bewahrt mit seinen Sammlungen breit gefächerte Quellenbestände zur materiellen und visuellen Kultur, die für externe Forschungen genutzt werden können. Die Sammlungsbestände sowie die Arbeitsbibliothek mit historischer und aktueller Fachliteratur können auf Anfrage für Forschungs- und Studienzwecke  genutzt werden.

 

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In Rahmen von Kooperationsprojekten beteiligt sich das Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR an kulturwissenschaftlichen und zeithistorischen Forschungsvorhaben. Von 2009-2012 führte es mit der Fachhochschule Köln, Institut für Restaurierungs- und Konservierungswissenschaft, das Projekt „Bewahren der DDR-Alltagskultur aus Plaste“ durch. Ab 2013 begleitete es in Kooperation mit dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam das Projekt „Materielle Kultur als soziales Gedächtnis einer Gesellschaft. Der Sammlungsbestand des Dokumentationszentrums Alltagskultur der DDR als Quelle für zeitgeschichtliche Forschung“ (Informationen hierzu: https://zzf-potsdam.de/de/forschung/linien/materielle-kultur-als-soziales-gedachtnis-einer-gesellschaft).

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Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR, Foto: Armin Herrmann

In einem dreijährigen Forschungs- und Ausstellungsprojekt (2009-2012) wurden in Kooperation mit der Fachhochschule Köln, Institut für Restaurierungs- und Konservierungswissenschaft Alltagsgegenstände der DDR aus Kunststoff untersucht.

 

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Die Ausgangsfrage lautete: wie können kulturgeschichtlich wertvolle Objekte aus „Plaste“ langfristig bewahrt und erhalten werden und wie unterscheiden sich die DDR-„Plaste“ von Kunststoffen aus dem Westen.

Das Dokumentationszentrum hat in Zusammenhang mit dem Projekt die Sonderausstellung „Alles aus Plaste“ erarbeitet, eine Bibliographie der Veröffentlichungen zum Thema „Plaste in der DDR“ zusammengestellt und gemeinsam mit den Kölner Projektpartnern die Wanderausstellung „Plaste. Material-Design-Geschichte“ entwickelt. Zur Ausstellung „Alles aus Plaste“ ist eine ausführliche Begleitpublikation erschienen.

Die Wanderausstellung „Plaste. Material-Design-Gebrauch“* kann von interessierten Bildungseinrichtungen entliehen werden.

Projektmitarbeiter/-innen

Prof. Dr. Friederike Waentig (FH Köln)

Stephanie Grossman (FH Köln)

Christoph Wenzel (FH Köln)

Katja Böhme (Dokumentationszentrum)

Dr. Andreas Ludwig (Dokumentationszentrum)

Das Projekt wurde im Rahmen des Programms „Übersetzungsfunktion der Geisteswissenschaften“ finanziell gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

*(Die Wanderausstellung „Plaste. Material-Design-Gebrauch“ besteht aus 15 Bild-Text-Tafeln. Sie kann von interessierten Bildungseinrichtungen entliehen werden. Hierzu wenden Sie sich bitte per E-Mail unter info(at)alltagskultur-ddr.de an das Dokumentationszentrum. Zur Wanderausstellung ist eine 48-seitige Begleitbroschüre erschienen.)

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Publikationen

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Der Katalog zur Sonderausstellung 

 

herausgegeben von Florentine Nadolni, Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR, Eisenhüttenstadt

 

Mit Beiträgen von Axel Drieschner, Florentine Nadolni, Tanja Scheffler, Sylke Wunderlich

 

160 Seiten
23,3 x 31,6 cm

 

Gestaltung: Fachgebiet Visuelle Kommunikation der weißensee kunsthochschule berlin – Angelina Eckert, Caroline Lei, Emily Dibbern, Fay Nolan, Lea Donner, Megan Barclay, Polly Härle, Steffen Schuhmann
38 farbige, 108 schwarz-weiße Abbildungen, fadengebundene Schweizer Broschur

 

Verlag: M BOOKS (Weimar)

ISBN: 978-3-944425-11-5

 

Preis: 23 €