Milchflaschenverschlüsse, Polyehtylen, 1960er Jahre
Chemiekonferenz der DDR, Protokollband
Begleitbroschüre zur Tafelausstellung

Verbundprojekt "Bewahren der DDR-Alltagskultur aus Plaste"

Gemeinsam mit dem Institut für Restaurierungs- und Konservierungswissenschaft an der FH Köln hat das Dokumentationszentrum drei Jahre, von 2010 bis 2012, in einem Verbundprojekt gearbeitet. Ziel war es, eine Übersicht über die Welt der Kunststoffe in der DDR er erlangen - über Plastmaterialien, deren Zusammensetzung, Alterungsverhalt und Konservierungsmöglichkeiten auf der einen Seite, über Wirtschafts-, Kultur und Betriebsgeschichte auf der anderen.

Arbeitsschwerpunkte der Kölner Projektpartner Friederike Waentig, Stephanie Grossman und Christoph Wenzel waren die Materialkunde, konservatorische Fragen sowie die Designgeschichte. In Eisenhüttenstadt habt Katja Böhme die Wirtschafts- und Kulturgeschichte der DDR-Plaste erforscht.

Eine Untersuchung der Chemiekonferenz vom November 1958 bildete den Ausgangspunkt der Forschungen. (Hier bitte link setzen)

Die Projektergebniss sind in mehrfacher Weise öffentlich gemacht.

Eine Wanderausstellung gibt Auskunft über die wichtigsten DDR-Kunststoffe und ihre alltagskulturelle Verwendung in der DDR. Die Ausstellung besteht aus 15 Bild-Text-Tafeln und kann von interessierten Einrichtungen über das Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR entliehen werden. Zur Ausstellung ist eine Begleitbroschüre erhältlich, die zur Ausstellung Auf Wunsch mitgeliefert wird.

Die Forschungsergebnisse sowie Quellen und Methoden zum Thema "Bewahren der DDR-Alltagskultur aus Plaste" sind auf einer Website veröffentlicht. Zur website gelangen Sie hier.

Eine umfangreiche kulturhistorische Ausstellung ist Teil der Projektergebnisse und wird vom 20.5.2012 bis 5.5.2013 unter dem Titel "Alles aus Plaste. Versprechen und Gebrauch in der DDR" im Eisenhüttenstädter Dokumentationszentrum gezeigt.

 

 

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