| ist das Museum für die Alltagsgeschichte und Alltagskultur im Osten Deutschlands. 1993 gegründet, dokumentiert es die lebensweltlichen Dimensionen der Geschichte der DDR, die Sicherung der Alltagskultur zum Zweck der Bildung und Forschung, der Anschauung und der Kommunikation zwischen Ost- und Westdeutschen, zwischen den Generationen und Kulturen. Mit dem Ende der DDR verschwanden die Objekte des Alltags aus privaten Haushalten, Betrieben und öffentlichen Einrichtungen, aus der alltäglichen Nutzung. Die materielle Kultur der DDR ist heute fast vollständig verschwunden. |
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| Das Dokumentationszentrum Alltagskultur sammelt und sichert diese Belege für die Kultur-, Sozial- und Alltagsgeschichte. Mit den Objekten verknüpfen sich Erfahrungen vom alltäglichen Leben in der ostdeutschen Teilgesellschaft, die, wie die materiellen Hinterlassenschaften selbst, Teil des sozialen Gedächtnisses sind. Die Sammlungen umfassen heute etwa 150 000 Objekte aus allen Bereichen der Alltagskultur. Sie sind überwiegend aus Schenkungen aus der Bevölkerung hervorgegangen. Eine Fachbibliothek ist öffentlich zugänglich und umfaßt Publikationen aus der DDR und neuere Literatur. Das Dokumentationszentrum zeigt regelmäßig Ausstellungen auf einer Fläche von 400 Quadratmetern. |
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| Das Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR wird gefördert vom Land Brandenburg, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur, dem Landkreis Oder-Spree und der Stadt Eisenhüttenstadt. |
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Vorstand Ingrid Siebke (Vorsitzende)
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Fachbeirat Prof. Dr. Wolfgang Kaschuba
Prof. Dr. Rosmarie Beier Dr. Ilona Weser
Prof. Dr. Rainer Eckert
Dr. Ralf Kretschmann
Wolfgang Perske Prof. Dr. Gangolf Hübinger
Prof. Dr. Christoph Kleßmann
Dr. Renate Flagmeier
Prof. Dr. Dietrich Mühlberg
Prof. Hans Wilderotter
Helga Böhnisch Ulrike Poppe Dr. Ronald Hirschfeld (Zentrum für Zeithistorische Forschung, Potsdam) |
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