Die Ausstellungen des Dokumentationszentrum bieten vielfältige Möglichkeiten für die Ergänzung des Schulunterrichts zur DDR-Geschichte.

In der Dauerausstellung wurden dafür Vorkehrungen getroffen:

Eine „Chronologie in Objekten“ erschließt die zeitliche Dimension der DDR und bettet sie in einen historischen Kontext zwischen 1945 und 1990 ein.

Die zehn Themenräume der Ausstellung bieten neben zahlreichen Objekten, Fotografien und Filmen zusätzlich einführende Informationen zum Thema. 33 ausgewählte Einzelobjekte werden durch sogenannte „Objektgeschichten“ näher erschlossen. Sie berichten über die sehr unterschiedlichen Bedeutungen einzelner Ausstellungsobjekte berichtet. Jeder Ausstellungsraum ist mit einer computergestützten Informationsstation ausgestattet, die ergänzende Quellen, eine Chronologie und ein Sachlexikon enthalten.

Im Erdgeschoss des Dokumentationszentrums werden alle Informationen noch einmal zusammengefasst und können als Lernstationen der Vor- und Nachbereitung des Museumsbesuchs dienen. Hier sind Seminarräume für die Arbeit in der Gruppe verfügbar.

Zusätzlich kann die Arbeit eines Museums als „kulturelles Gedächtnis“ vermittelt werden. Ein Einführungsfilm (4´) und eine kleinen Ausstellung zeigt, wie die historischen Objekte ins Museum gelangen.

Der Film „Ideal 50. Vom Plan zur Stadt zum Neuen Menschen“ (Gregor Bartsch, Marcus Große (2007), 68´) berichtet über die Geschichte Eisenhüttenstadts und eignet sich gut für den Einsatz beim Museumsbesuch.

 

Informationen für Lehrkräfte und Exkursionsteilnehmer

1953 - Ein Jahr in Politik und Alltag. Ausstellungszeitung, 52 S., Eisenhüttenstadt 2003 (Teil 1)

1953 - Ein Jahr in Politik und Alltag. Ausstlelungszeitung, 52, S. Eisenhüttenstadt 2003 (Teil 2)

Im Blick der Massen. Plakate in der DDR. Begleitinformation zur gleichnamigen Ausstellung im Dokumentationszentrum, 2002

Andreas Ludwig: Eisenhüttenstadt. Wandel einer industriellen Gründungsstadt in fünfzig Jahren, Potsdam 2000 (= Brandenburgische Historische Hefte, 14)