Die Alltags- und Gesellschaftsgeschichte der DDR ist Bestandteil der historisch-politischen Aufarbeitung der SED-Diktatur. Die Gedenkstättenkonzeption des Bundes bringt dies explizit zum Ausdruck und sieht das Dokumentationszentrum in Eisenhüttenstadt als notwendige Ergänzung zu Gedenkstätten der Repressions- und Teilungsgeschichte. Die Dauerausstellung des Dokumentationszentrums beleuchtet die engen Verflechtungen von Lebensalltag und Herrschaftssystem und schärft den Blick für die Möglichkeiten und Grenzen individueller Lebensentwürfe unter den Bedingungen des „Realsozialismus“.

Der Besuch im Dokumentationszentrum ergänzt den Fachunterricht u.a. in Geschichte, Politik, Kunst und Geographie. Im Rahmen unserer museumspädagogischen Arbeit sind Klassen der Sekundarstufen I und II dazu eingeladen, unser Angebot für Schülerprojekttage und Workshops wahrzunehmen.

Daneben bieten die Angebote in der Dauerausstellung, wie die Lernstationen (Touchscreen-Monitore) und Vertiefungsmedien (Hörstationen, Audio-Guide), die Möglichkeit zu einer selbstständigen Erschließung der Themenfelder. Im Erdgeschoss sind Seminarräume für Besuchergruppen verfügbar.