Bewahren der DDR-Alltagskultur aus Plaste

Kaffeefilter, Polyamid
Telefon W 58, Bakelit
Campinggeschirr, Melaminharz (Meladur)
Milchflaschenverschlüsse, Polyethylen

Forschungs- und Ausstellungsprojekt in Kooperation mit der Fachhochschule Köln, Institut für Restaurierungs- und Konservierungswissenschaft (2009-2012)

In einem dreijährigen Forschungsprojekt wurden Alltagsgegenstände der DDR aus Kunststoff untersucht.

Die Ausgangsfrage lautete: wie können kulturgeschichtlich wertvolle Objekte aus "Plaste" langfristig bewahrt und erhalten werden und wie unterscheiden sich die DDR-"Plaste" von Kunststoffen aus dem Westen.

Das Dokumentationszentrum war für die kultur- und wirtschaftsgeschichtlichen Aspekte der Untersuchung verantwortlich.

Die Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit sind im Internet auf einer eigenen Website http://plaste-erhalten.web.fh-koeln.de zugänglich.

Das Dokumentationszentrum hat in Zusammenhang mit dem Projekt die Sonderausstellung "Alles aus Plaste" erarbeitet, eine Bibliographie der Veröffentlichungen zum Thema "Plaste in der DDR" zusammengestellt und gemeinsam mit den Kölner Projektpartnern die Wanderausstellung "Plaste. Material-Design-Geschichte" entwickelt.

Zur Ausstellung "Alles aus Plaste" ist eine ausführliche Begleitpublikation erschienen.

Die Wanderausstellung "Plaste. Material-Design-Gebrauch" besteht aus 15 Bild-Text-Tafeln. Sie kann von interessierten Bildungseinrichtungen entliehen werden. Hierzu wenden Sie sich bitte per E-Mail unter info(at)alltagskultur-ddr.de an das Dokumentationszentrum.
Zur Wanderausstellung ist eine 48-seitige Begleitbroschüre erschienen.

 

Projektmitarbeiter/-innen

Prof. Dr. Friederike Waentig (FH Köln)
Stephanie Grossman (FH Köln)
Christoph Wenzel (FH Köln)
Katja Böhme (Dokumentationszentrum)
Dr. Andreas Ludwig (Dokumentationszentrum)

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Das Projekt wurde im Rahmen des Programms "Übersetzungsfunktion der Geisteswissenschaften" finanziell gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung 

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