Modell der Planstadt Eisenhüttenstadt, um 1970 (Foto: Fricke)
Wohnkomplex II, erbaut 1953/54, 1960er Jahre (Foto: Fricke)
Kaufhaus an der Magistrale, 1960er Jahre (Foto: Fricke)

Eisenhüttenstadt

Eisenhüttenstadt wurde ab 1951 erbaut. Als Wohnstadt für die Arbeiter des neuen Stahlstandorts „Eisenhüttenkombinat Ost“ geplant, ist die Neue Stadt ein Modell für die gesellschaftlichen und städtebaulichen Vorstellungen der Gründungsjahre der DDR und war die erste Stadtneugründung in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. Ausgehend von den „16 Grundsätzen des Städtebaus“ wurde eine komplette Stadt erbaut, keine Wohnsiedlung. Zugleich entsprach sie als „Stadt am Werk“ einem Modell, das ab 1930 in der Sowjetunion für neue Industriezentren entwickelt worden war.

In Eisenhüttenstadt (1953-1961: Stalinstadt) lassen sich alle Baustile der DDR ablesen. Die zwischen 1951 und 1961 errichtete Kernstadt steht unter Denkmalschutz und bildet das größte städtische Flächendenkmal Deutschlands.

In der Dauerausstellung des Dokumentationszentrums wird Eisenhüttenstadt im Kontext unterschiedlicher Konzepte für Neue Städte dargestellt. Mit Hilfe eines interaktiven Stadtplans können die Besucher einen individuellen Rundgang durch die Modellstadt planen.

Architektonisch-historische Stadtführungen durch Eisenhüttenstadt werden von der Tourismusinformation angeboten. Information und Buchung:

Tourismusinformation
Lindenallee 25, Eisenhüttenstadt
Telefon: (03364) 41 36 90
E-Mail: tor-eisenhuettenstadt at t-online

www.tor-eisenhuettenstadt.de

 

Eine ausführliche Publikation über die Geschichte Eisenhüttenstadts können Sie hier herunterladen.

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